Sklave zwischen zwei Dominas
Jetzt, als es soweit war, dass es fest stand, Phil würde sich von zwei Dominas drangsalieren lassen müssen, war eigentlich nur noch zu regeln, wer von uns beiden dominanten Frauen dabei die Führung übernehmen würde.
Da wir uns bisher nicht sehr gut kannten, bestand natürlich immer die Gefahr, dass unsere Vorstellungen und Befehle nicht synchron verlaufen würden. Also musste eine von uns bestimmen dürfen.
Der Überraschungsbesuch und seine Folgen
Wie ich das von einer so souveränen Lady wie Sheila nicht anders erwartet hatte, hatte sie die Situation voll im Griff.
Sie ging auf Phil zu, reichte ihm die Hand – sicher auch als Zeichen, dass die beiden sich hier nicht als Domina und Sklave gegenüber standen, denn einem Sklaven gibt eine Herrin nicht die Hand; oder wenn, dann höchstens zum ehrerbietigen Kuss – und sagte: “Phil, wie schön, dich einmal wiederzusehen. Wir hatten ja schon ewig nichts mehr miteinander zu tun. Wie viele Jahre ist das jetzt her?”
Die Strafe fürs Schweigen
Wie bestraft man jemanden, der an der falschen Stelle geschwiegen hat?
Nun, ich könnte ihn natürlich auspeitschen, aber das ist mir für diesen speziellen Fall viel zu sehr Standardstrafe, die für ein besonderes Vergehen nur wenig geeignet ist. Außerdem hätte Phil selbst viel zu viel Spaß an einer solchen Züchtigung – und das ist ja nun nicht der Sinn der Sache.
Wir feiern den neuen Job
Auch wenn ich selbst nicht so hundertprozentig glücklich war mit der neuen Chance, im Domina Studio von Mistress Sheila anzufangen, Phil freute sich wahnsinnig für mich und war total happy.
Wir tranken ein Glas Sekt und stießen auf den Erfolg miteinander an.
Da merkte ich dann plötzlich, dass da irgendetwas war. Ich sah es einfach seinen Augen an, wenn er es auch zu verbergen suchte. Barsch forderte ich ihn auf, mir zu sagen, was in seinem Kopf vor sich ging.
Mistress Sheila Teil 2
Wir verstanden uns auf Anhieb hervorragend, und sie hielt sich auch gar nicht erst lange mit allgemeiner Konversation auf, sondern kam gleich zur Sache.
Wobei sie übrigens ganz großzügig meine sprachlichen Schwierigkeiten übersah; ab und zu fehlte mir dann doch die richtige englische Vokabel und ich musste die Dinge umschreiben, was eine Unterhaltung für beide Seiten ganz schön mühsam machen kann, doch sie wirkte nicht ungeduldig.
Mistress Sheila Teil 1
Phil hatte noch vorgeschlagen, dass ich mich richtig schick mache, wenn ich mich bei Mistress Sheila vorstelle. So richtig domina-mäßig. Aber das soll ja ein ganz normales Gespräch unter dominanten Frauen werden – und dabei fühle ich mich wohler in normaler Alltagskleidung.
Zwar schick – aber ganz ohne Lack und Leder.
Ein schlichter schwarzer Hosenanzug mit einer hellen Bluse war es schließlich, wofür ich mich entschieden habe, und dazu Ballerinas mit flachem Absatz. Bei meiner Größe braucht man keine High Heels.


