Erziehung am Telefon

Robins Traum

30. Dezember 2009

Ich lehnte mich bequem zurück, schloss die Augen und lauschte ganz seiner dunklen Stimme, die bei jedem besonders dunklen Klang in meiner Brust irgendwo eine kleine Flamme entzündete.
Indem ich mich des Sehsinnes selbst beraubte, erhöhte ich meine Konzentration auf diese Stimme, auf ihren Tonfall und ihre Nuancen, und auf die gesprochenen Worte; eine ähnliche Wirkung, wie sie auch beim Sinnesentzug für Sklaven, beispielsweise beim Anlegen einer Augenbinde, entsteht.

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Die Einladung

23. Dezember 2009

Auf einmal unterbrach er sich, sah mich an, jetzt schon wieder etwas sicherer geworden – vielleicht weil ich nicht schreiend vor ihm weggelaufen war, wie er das vielleicht erwartet hatte, und wie ich es vielleicht auch hätte tun sollen -, und meinte dann: „Verzeihen Sie, ich kann hier nicht so darüber sprechen, aber ich möchte es Ihnen gerne schildern, worum es in diesem Traum geht.“
Er stockte kurz, schluckte, und dann bat er mich: „Wollen Sie nicht mitkommen in meine Wohnung? Ich wohne gleich in der Nähe.“

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Seltsame Begegnung

17. Dezember 2009

Nun wirkt es im Deutschen ja schon sehr herablassend, einen Fremden einfach zu duzen; das tut man einfach nicht.
Man muss sich hier aber immer vor Augen halten, dass ich in London bin und Englisch – noch immer mit einem leichten deutschen Akzent – spreche; das heißt, es gibt keine Unterscheidung zwischen Sie und du; und meine Verachtung, die im Deutschen alleine schon die Wortwahl ausgedrückt hätte, musste ich in dieser Situation voll in den Tonfall legen, mit dem ich sprach. Das allerdings tat ich mit aller Inbrunst, denn ich hasse es, angestarrt zu werden!

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Angestarrt

11. Dezember 2009

Ich hatte gerade die Kellnerin herbeigerufen, um meinen Kaffee zu bezahlen, da fiel mir ein Mann auf, der mich richtiggehend anstarrte. Ich hatte keine Ahnung, wie lange er das schon tat.
Bis zu dem Augenblick, als ich mich im Lokal umsah, um die Kellnerin zu rufen, war es mir nicht aufgefallen.
Dabei sagt man doch immer, jeder Mensch merkt es, wenn er angestarrt wird, selbst wenn er es nicht direkt sehen kann, weil sich ein unbestimmtes Gefühl des Unbehagens einstellt. Weil wir einen siebten Sinn haben oder so.

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Nachhauseweg

3. Dezember 2009

Auf dem Nachhauseweg grübelte ich sehr intensiv über all das nach, was mir während meiner ersten Session im Domina Studio durch den Kopf gegangen war. Ich hatte auch keine Lust, schon zu Phil zurückzukehren.
Ich wollte noch eine Weile für mich sein und in aller Ruhe nachdenken; deshalb suchte ich mir ein Parkhaus, ein ruhiges Café, trank einen Kaffee und sinnierte vor mich hin, weit gehend ungeordnet.

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Strap-on!!!

26. November 2009

Irgendwie müssen meine Augen begonnen haben zu funkeln, als mir, viel schneller als ich sie jetzt, nachträglich, aufschreiben kann, diese Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Und Cathy bemerkte es.
„Hast du Lust?“, fragte sie mich und hielt mir den Strap-on hin. Sie hatte die Frage nicht ganz ausgesprochen; klar war sie dennoch.
Auch ihre Augen funkelten; wir beiden Dominas, die erfahrene Studio Domina und die irgendwie immer noch sehr naive und unerfahrene private Dommse, und wir verstanden uns; ganz ohne Worte.

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Telefonsex Erziehung mit Herrin