Das doppelte Domina Spiel – Teil 1

2. Juli 2010

Wie ich bereits erwähnte, habe ich meine neue Domina Kollegin und Freundin Cathy und Phil bei einem Abendessen einander vorgestellt. Die beiden waren ausgesprochen höflich zueinander. Sie haben sich gut verstanden, aber es war da nicht dieser berühmte Funke, der eigentlich notwendig ist, damit mehr aus einem solchen Treffen wird.
Trotzdem hatte ich den ganz starken Eindruck, dass dieser Funke zumindest noch entstehen konnte, wenn er auch noch nicht da war.

Es war irgendeine ganz merkwürdige Intuition, die es mir sagte, was diese beiden betriff, die ja keine gemeinsame Vergangenheit miteinander teilten, da war vielleicht aber eine gemeinsame Zukunft möglich.
Nun kann man die Dinge natürlich nicht zwingen; ich musste einfach abwarten.
Wahrscheinlich fragt ihr euch, wie ich überhaupt auf die Idee kommen konnte, Cathy mit in diese Beziehung hineinzunehmen, die doch als Zweierbeziehung angelegt war; auch wenn natürlich eine Domina auch mehrere Sklaven haben darf.
Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll – Phils und meine Flitterwochen waren eindeutig vorbei. Die Zeit, wo man so ineinander verknallt ist, dass man nur den anderen sieht und sonst keinen Menschen, dass man bereit ist, seine Freunde, seine Arbeit und noch alles Mögliche andere zu riskieren und aufzugeben für den, in den man sich verliebt hat, die war bei uns inzwischen längst vorbei; nach fast einem Jahr.
Das ist ja auch normal. Die meisten Paare steigen total am Gipfel ein und rutschen dann langsam herunter, bis der ganz normale Alltag einzieht, der ganz normale Wahnsinn …
Das heißt nicht, dass man sich nicht mehr liebt, und das heißt auch nicht, dass man erotisch und sonst nichts mehr miteinander anfangen kann. Man will auch auf jeden Fall zusammenbleiben, denn man hat eine gute Basis. Es ist eben alles nur nicht mehr exklusiv. Deshalb war es mir ja auch möglich, Domina in einem SM Studio zu sein.
Zu diesem Zeitpunkt einer Beziehung ist es sozusagen unausweichlich, dass es beim Sex aber zumindest ein wenig zu hapern beginnt.
Das schwungvolle Kribbeln vom Anfang ist nicht mehr da, und man zermartert sich das Hirn, wie man es sich vielleicht zurückholen könnte. In dieser Hinsicht haben dominante Frauen es dann erheblich leichter als andere, denn sie haben ohne Weiteres die Möglich, durch das Einbeziehen dritter Personen alles wieder aufregend und neu zu machen.
In normalen Beziehungen bedeutet das Fremdgehen oft einen Knacks, der die Kluft noch vertieft, statt etwas Positives zu bewirken.
Aber Dominas brauchen keinen Seitensprung – die holen sich einfach einen zweiten Sklaven dazu. Oder eben auch eine zweite Domina … Und auch von Spielen mit der Eifersucht des Erstsklaven abgesehen, das ist für den sicherlich oft schmerzhaft.
Was für eine Domina dann allerdings ein echtes Vergnügen bedeutet, und für den masochistischen Sklaven nicht weniger …
Noch faszinierender musste es allerdings sein, wenn eine zweite dominante Frau dazukam.
Und genau das war der Gedanke, der mir mehr und mehr im Kopf herum spukte. Im Domina Studio hatte ich schon öfter mal anderen Dominas assistieren müssen, wenn ein devoter Kunde den großen Traum hatte, von mehreren strengen Mistresses beherrscht zu werden. Warum sollte ich das nicht auch einmal privat machen, bei Phil?
Nachdem Cathy und ich uns wunderbar verstanden und auch im SM Studio nie Eifersüchteleien zwischen uns herrschten, bestand jedenfalls schon einmal grundsätzlich die Möglichkeit. Ich musste jetzt nur noch abklären, ob die beiden anderen Beteiligten damit gegebenenfalls einverstanden waren.
Mit Phil sprach ich an einem ganz ausdrücklich und ausführlich über das Thema Einbeziehung Dritter bei uns.
Wir beide hatten immer gesagt, dass wir uns anfangs, in dieser überwältigenden Zeit erster Verliebtheit, gegenseitig treu bleiben und nur eine einzige Beziehung haben wollten. Schon damals hatten wir es jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich das einmal ändern würde mit der Zeit – und uns für diesen Zeitpunkt alles offengelassen.
Wäre es anders gewesen, wäre ja auch die ganze Sache mit meiner Arbeit im Domina Studio nicht möglich gewesen. Allerdings war das als sozusagen berufliche Ausübung meiner dominanten Ader ja noch immer etwas ganz anderes, als wenn wir uns ganz privat eine zweite Domina oder einen zweiten Sklaven einluden, wenigstens ab und zu einmal an unseren BDSM Sessions teilzunehmen.
Phil schien mir ein wenig traurig zu sein, als er es sich eingestehen musste, dass wir tatsächlich an diesem Punkt angekommen waren, dass wir einander nicht mehr ganz reichten, aber er erklärte sich sofort anstandslos einverstanden, dass es soweit war, und dass wir etwas dagegen unternehmen, dass wir an andere Partner denken würden.
Und noch mehr – als ich ihn beobachtete, konnte ich sehen, wie in seinen Augen etwas aufblitzte.
Er wäre wirklich kein typischer Sklave gewesen, wenn ihn nicht die Aussicht, zwei Herrinnen gleichzeitig dienen zu können, doch irgendwie erregt hätte. Denn das ist ja nun einmal ein heimlicher Traum sehr vieler devoter Männer.
Von dieser Seite aus war also alles klar. Nun musste ich mich nur noch bei Cathy langsam vortasten und herausfinden, wie sie denn dieser Fantasie gegenüberstand.


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