Wichsen unter der Dusche
Als James damit fertig war, seinen Schwanz zu waschen – und er hatte das wirklich sehr geschäftsmäßig getan und überhaupt nicht in Richtung wichsen -, wollte er seine Beine einseifen, doch ich hielt ihn auf.
“Halt”, sagte ich, “du bist doch wohl mit deinem Schwanz noch nicht fertig, oder?” Verlegen schaute er mich an und gleich wieder zu Boden.
Im Hotel
Ich war etwas schwankend. Auf der einen Seite war es gerade bei einem SM Anfänger wie James sicherlich nicht schlecht, ein festes Programm im Kopf zu haben.
Andererseits besteht der prickelnde Reiz der Sinnlichen Magie gerade darin, dass man mit der Situation mitgeht und nicht einem festen Drehbuch folgt. Ein Drehbuch kann eine Hilfe sein ebenso wie eine Behinderung.
Asshole
Auf den ersten Blick wirkt James überhaupt nicht wie ein potenzieller Sklave und Sub. Er ist eher ein wenig arrogant, und sehr “aloof”; sehr abgehoben. Er bleibt gerne für sich. Anfangs hat er sich mir gegenüber so verhalten, dass ich ihm am liebsten eine Ohrfeige nach der anderen verpasst hätte; so richtig überheblich.
Ich habe mir das ursprünglich sogar gefallen lassen. Dominant sein hin oder her – ich war da ja schließlich nicht als Domina angestellt, sondern als Übersetzerin. Wenn ich es bei anderen Dominas nicht leiden kann, dass die ihre dominante Seite auch dort herauskehren, wo sie gar nicht hingehört, nämlich außerhalb der SM Sessions, dann darf ich das ja selbst auch nicht machen.
Mails
Da ist es – das Mail von James, auf das ich gewartet habe. Das hattet ihr sicherlich schon erraten, dass ich auf etwas ganz Bestimmtes gewartet habe. Einfach nur Pflichtbewusstsein würde mich sicherlich nicht dazu bringen, ständig den Posteingang zu checken, wo mir Cathy und Phil doch ein so geiles Schauspiel bieten.
Aber James hatte versprochen, mir etwas zu schicken; und jetzt ist es da, das Mail. Das Entscheidende daran sind eine Uhrzeit und ein Ort; unser nächstes Treffen. Nicht in der Firma, wie ihr euch sicherlich denken könnt.
Die beiden Dominas
Das macht immer Spaß, wenn ich Cathy mal für mich alleine habe. Nicht dass ich etwas dagegen hätte, sie mit Phil zu teilen. So ein flotter Dreier hat schon etwas, gerade wenn es um SM geht, und bisher kannte ich ja nur die Konstellation eine Domina, also ich, mit gleich zwei – oder auch mal mehr – Sklaven.
Dass zwei Dominas sich einen Sklaven teilen, das war für mich eine völlig neue Erfahrung. Die ich allerdings gelernt habe, unendlich zu genießen.
Das Wichtigste im Überblick
Ich hoffe, meine kleine erotische SM Geschichte über den Besuch einer Fetisch Party hat euch gefallen. In der letzten Zeit schreibe ich wieder öfter mal erotische Geschichten, von denen ihr bestimmt noch die eine oder andere zu lesen bekommt.
In meinem eigenen Leben, also in meinem Alltag sozusagen, hat sich seither viel getan; oder auch nicht – je nachdem, wie man es nimmt. Ich bin jetzt schon seit einigen Wochen in dem Domina Studio.
Anfangs war es ein wirklich seltsames Gefühl, etwas für Geld zu machen, was ich bisher nur aus privatem Vergnügen heraus getan habe. Ich hatte befürchtet, das würde meine dominante Fantasie lähmen.


