Die Burgherrin und der Fremde – Teil 4
Wie einen Mehlsack hatte der Marschall den gefesselten Fremden über der Schulter getragen, und wie einen Mehlsack ließ er ihn im Folterkeller auf den Boden plumpsen. Ausruhen konnte der Fremde sich dort jedoch nicht; denn sofort löste der Marschall die Stricke, die bisher als Fesseln gedient hatten, und legte dafür seine Hand- und Fußgelenke in eiserne Ringe, an denen sich stabile eiserne Ösen befanden.
Von diesen Ringen gab es sehr viele im Folterkeller; manche waren an den Wänden befestigt, andere lagen einfach herum.
Die Burgherrin und der Fremde – Teil 2
Als die Burgherrin in ihrer Schönheit sich dem Kamin näherte, stand der Fremde auf und verbeugte sich vor ihr.
Wohlwollend betrachtete sie ihn. Der Marschall hatte sich wirklich Mühe gegeben, ihn herzurichten. Er war sauber, und er war gut gekleidet. Seine blonden Haare glänzten im Widerschein des Feuers und waren nach der Wäsche ganz fein und weich und lockig. Wie eine Aureole lagen sie um seinen Kopf herum.
Englische Erziehung für einen Franzosen
Anschließend zog ich Nicolas an seinen gefesselten Händen grob nach oben, zerrte ihn in Richtung Bett – das übrigens bisher noch nicht gemacht war, also gleich ein zweites Versäumnis seinerseits zeigte, neben dem Schnüffeln in meinen Sachen – und drückte ihn fest mit seinem Oberkörper darauf.
“Dir werde ich beibringen, die Unterwäsche einer Dame zu durchsuchen!”, sagte ich böse. Da war eine Strafe fällig – und die konnte ja eigentlich nur in einem bestehen – in einer Züchtigung. Ein schneller Blick auf Nicolas’ Taille zeigte mir, dass die knielangen Shorts, die er trug, einen Gummizug hatten. Wie ungeheuer entgegenkommend von ihm! Als hätte er es geplant … Es war für Cathy ganz einfach, ihm die Shorts auszuziehen.
Der kleine Franzose
Das erste, was mir an Nicolas auffiel, Cathys devotem – oder eben auch nicht devoten – Gastgeber, das war, dass er ziemlich klein war. Nun bin ich selbst ja schon reichlich hochgewachsen, aber Cathy ist fast einen Kopf kleiner als ich – und zumindest in ihren schicken hochhackigen Sandaletten überragte sie ihn ebenfalls.
Immerhin fand ich es nett von ihm, dass er Cathy begleitet hatte, um mich vom Flughafen in Marseilles abzuholen. Es gab eine Umarmung und Küsschen rechts, links, rechts – oder umgekehrt? -, wobei ich einmal diese Umarmung unter Fremden selbst und dann Nicolas’ geringe Größe als extrem merkwürdig empfand.
Urlaub in Südfrankreich
Nach dem ersten Mal, wo Cathy und ich gemeinsam mit Phil gespielt hatten, oder vielmehr zunächst eher hintereinander, sah es zunächst so aus, als ob es eine ganze Weile dauern würde, bis sich diese doppelte Domina Erziehung einmal wiederholen konnte. Das lag aber nicht daran, dass wir keine Lust auf eine Fortsetzung gehabt hätten, sondern daran, dass Cathy erst einmal zwei Wochen Urlaub hatte.
Wahrscheinlich hatte gerade die Tatsache, dass sie demnächst für zwei Wochen weg sein und uns nicht sehen würde, Cathy dazu gebracht, uns an diesem einen entscheidenden Wochenende zu besuchen; die Angst, etwas zu versäumen, weckt ja oft den Mut auch für Ungewöhnliches in den Menschen.
Queening für die Queen
Ich war gespannt, was nun weiter passieren würde. Das, was nun geschah, war allerdings dann, wenn man es schildert, schon fast ein wenig langweilig, obwohl es für mich als Voyeur wahnsinnig geil zu beobachten war.
Wieder stieß Cathy Phil mit dem Schuh an, doch diesmal seitlich, bis er sich nicht mehr halten konnte und umkippte, auf der Seite lag. Nun setzte sie an seinen Armen an mit den Schuhen und sorgte dafür, dass Phil am Ende auf dem Rücken landete.
Wie ein Käfer, der nicht mehr hochkommt, lag er da, nur dass er nicht mit Armen und Beinen zappeln konnte, weil er ja gefesselt war.


