Erste Ernüchterung
So, jetzt bin ich ja schon eine ganze Weile in London. Eigentlich läuft auch alles sehr gut – aber was mich ein bisschen unruhig macht ist, dass ich noch immer keinen richtigen Job gefunden habe.
Ich habe es natürlich auch nicht ganz leicht – in Deutschland hatte ich einfach eine kleine Nische gefunden, wo ich voll rein passte und mir einen gewissen minimalen Marktanteil sichern konnte, der zum Überleben reichte, mit meinen gebrauchten Computern. Außerdem hatte ich in meinen beiden Sklaven die perfekten Mitarbeiter. Das war so richtig eine Heimat für Quereinsteiger wie mich.
Detlef
Damit euch die Zeit bis zum Bericht über die zweite Audienz nicht zu lange wird, habe ich heute eine weitere gemeine kleine SM Geschichte für euch, über eine missglückte Sklavenbewerbung, mit dem Titel “Detlef“:
Detlef war, das stellte sie als erfahrene Domina gleich bei seiner Sklavenbewerbung auf ihre Anzeige “Herrin sucht Sklaven” hin fest, ein typischer Vertreter zweier Kategorien Sklavenanwärter, die jeder Domina eine Gänsehaut verursachen, und zwar keine lustvolle; der Unerzogenen und der sensationsgeilen Unerfahrenen.
“Hi, Herrin, schreib mir doch mal, dann sage ich dir, ob du bist, was ich suche.” So der Wortlaut seines ersten Mails.
Für solche Fälle hatte sie längst eine Standardantwort entwickelt; falls sie sich überhaupt entschloss, sich die Mühe zu machen, eine derartige rüde Nichtigkeit zu beantworten. “Etwas mehr über dich solltest du schon schreiben …”


