Rekrutenausbildung
Nachdem Jason sich wieder aufgerappelt hatte, fiel ihm seine Uniform-Hose natürlich bis herab auf die groben Stiefel. Deshalb befahl ich ihm, die Hose auszuziehen. Die Stiefel allerdings, die er dafür ebenfalls hatte ausziehen müssen, die musste er nachher wieder anziehen. Deren Gewicht brauchte ich nämlich noch.
Als nächstes führte ich Jason unter ein Bondagegestell mitten im Raum, das ein bisschen so aussieht wie früher die Wäschestangen hinter den Häusern; ein Rohr hoch, ein Rohr oben gerade, und ein Rohr wieder nach unten. Allerdings waren an diesem Gestell keine Spiralen befestigt, um eine Wäscheleine zu fixieren, sondern es gab diverse andere köstliche Haken und Häkchen und Geheimnisse.
Military Rollenspiele
Bei meinen ersten Besuchen im Domina Studio, wo die Kunden mich noch nicht kannten, bekam ich natürlich von der Chefin sozusagen die Männer zugeteilt, die nicht speziell eine der anderen Dominas verlangt haben, sondern darin frei waren, welche dominante Lady ihre Sklavenerziehung im Studio übernimmt.
Es war sozusagen die “Laufkundschaft”, die ich abbekam, bis ich mir einen Kundenstamm an devoten Sklaven erwerben konnte.
Seltsame Begegnung
Nun wirkt es im Deutschen ja schon sehr herablassend, einen Fremden einfach zu duzen; das tut man einfach nicht.
Man muss sich hier aber immer vor Augen halten, dass ich in London bin und Englisch - noch immer mit einem leichten deutschen Akzent - spreche; das heißt, es gibt keine Unterscheidung zwischen Sie und du; und meine Verachtung, die im Deutschen alleine schon die Wortwahl ausgedrückt hätte, musste ich in dieser Situation voll in den Tonfall legen, mit dem ich sprach. Das allerdings tat ich mit aller Inbrunst, denn ich hasse es, angestarrt zu werden!
Erste Ernüchterung
So, jetzt bin ich ja schon eine ganze Weile in London. Eigentlich läuft auch alles sehr gut – aber was mich ein bisschen unruhig macht ist, dass ich noch immer keinen richtigen Job gefunden habe.
Ich habe es natürlich auch nicht ganz leicht – in Deutschland hatte ich einfach eine kleine Nische gefunden, wo ich voll rein passte und mir einen gewissen minimalen Marktanteil sichern konnte, der zum Überleben reichte, mit meinen gebrauchten Computern. Außerdem hatte ich in meinen beiden Sklaven die perfekten Mitarbeiter. Das war so richtig eine Heimat für Quereinsteiger wie mich.
Detlef
Damit euch die Zeit bis zum Bericht über die zweite Audienz nicht zu lange wird, habe ich heute eine weitere gemeine kleine SM Geschichte für euch, über eine missglückte Sklavenbewerbung, mit dem Titel “Detlef“:
Detlef war, das stellte sie als erfahrene Domina gleich bei seiner Sklavenbewerbung auf ihre Anzeige “Herrin sucht Sklaven” hin fest, ein typischer Vertreter zweier Kategorien Sklavenanwärter, die jeder Domina eine Gänsehaut verursachen, und zwar keine lustvolle; der Unerzogenen und der sensationsgeilen Unerfahrenen.
“Hi, Herrin, schreib mir doch mal, dann sage ich dir, ob du bist, was ich suche.” So der Wortlaut seines ersten Mails.
Für solche Fälle hatte sie längst eine Standardantwort entwickelt; falls sie sich überhaupt entschloss, sich die Mühe zu machen, eine derartige rüde Nichtigkeit zu beantworten. “Etwas mehr über dich solltest du schon schreiben …”


