Feierabend eines Gärtners – Teil 1
Als mein Gärtner kurz nach sieben eintraf, hatte ich meinen Lieblingssklaven nach Hause geschickt. Das heißt sein Zuhause ist eigentlich in meiner Wohnung, aber er besitzt eine eigene Wohnung in selbst zu Fuß gut erreichbarer Nähe. Ich mag es, wenn meine Sklaven sich eine gewisse Unabhängigkeit bewahren.
Denn in einem solchen Fall bedeutet die Unabhängigkeit auch weniger Verantwortung für mich.
Versteht mich nicht falsch – ich übernehme selbstverständlich bei jeder BDSM Session die volle Verantwortung für mein Tun, und dasselbe gilt auch für die Sadomaso Beziehung als solches.
… ist immer der Gärtner …
Nachdem der Frühling ja jetzt mit Macht ausbricht, ich aber leider keinen Garten habe, an dem ich mich austoben kann – was vielleicht sogar ganz gut ist, denn ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich einen grünen Daumen habe -, sondern lediglich einen allerdings recht großen Balkon, habe ich beschlossen, dass ich wenigstens dort eine kleine grüne Oase schaffen werde.
Meine beiden Sklaven kennen sich leider in Sachen Pflanzen auch nicht sonderlich gut aus, deshalb bin ich da auf mich allein gestellt.
Wobei es ja auch nicht eine unangenehme Arbeit ist, mich um die zukünftige grüne Oase zu kümmern, eine Arbeit also, wie man sie als Domina tatsächlich nach Möglichkeit an seine Sklaven weitergibt, sondern eine äußerst angenehme Tätigkeit, auf die ich mich schon sehr freute.
Trotz meiner pflanzenbiologischen Unkenntnis.
Kimono Sklave
Noch immer werde ich euch heute nicht den ersehnten Bericht über meine dritte Audienz geben, denn die hat noch immer nicht stattgefunden.
Ihr wisst ja, bis Anfang des Monats mussten wir in der Firma die vielen gebrauchten Computer aus der dichtgemachten Abteilung einer anderen Firma herausgeschafft haben. Deshalb war es in der letzten Zeit ziemlich hektisch.
Zu privaten Dingen bin ich da kaum gekommen, und meine Beschäftigung mit dem Sadomaso Sex sah weitgehend so aus, dass ich meine beiden Sklaven – in einer solch stressigen Zeit muss auch der Sklave Nummer 2 in der Firma voll ranklotzen – den ganzen Tag durch die Gegend scheuche und mich abends von ihnen massieren und verwöhnen zu lassen.
Ich finde, als männliche Geisha machen die zwei sich recht gut.
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Zwischenergebnis
Wir nähern uns ja nun mit Riesenschritten dem dritten Sklavenbewerber, der nach der Kontaktanzeigen Aktion meines Lieblingssklaven mit seiner Anzeige “Domina sucht Sklaven” in der letzten Vorauswahl verblieben ist.
Die beiden ersten Sklavenanwärter, Johannes und Michael, haben sich bei ihrer jeweils ersten Audienz recht gut geschlagen.
Auch wenn sie aber ausreichend gehorsam waren, meine Befehle befolgten und durchaus vielversprechende Anwärter waren, wahrhaft submissive und devote Männer – so richtig vom Hocker gerissen hat mich keiner von den beiden.
Aber jetzt! (Teil 3)
Während Michael noch immer nackt vor mir kniete, griff ich ein drittes Mal in meine unerschöpfliche Schreibtischschublade und kramte ein in der Größe verstellbares Lederhalsband mit einem D-Rind jeweils vorne und an den Seiten heraus, das ich ihm umlegte.
Mit niedergeschlagenen Augen und sichtlich berührt, mehr angenehm als unangenehm, ließ er es sich gefallen.
Ein letzter Griff in die Tiefen meines Schreibtisches, und ich ließ eine elegante, kurze Hundeleine am vorderen D-Ring des Halsbandes einschnappen.
Die zweite …
… Audienz ist es bestimmt, auf die ihr jetzt wartet. Aber nein – da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Schließlich habe ich auch noch etwas anderes zu tun als mich um meine Sklaven zu kümmern.
Ich habe zusammen mit einer alten Freundin aus meiner Schulzeit eine kleine Firma aufgemacht. Wir kaufen von Firmen gebrauchte Computer, Desktop PCs und auch Notebooks sehr günstig auf, die dort längst abgeschrieben sind und durch die neuesten Modelle ersetzt werden, und verkaufen sie immer noch sehr günstig, aber natürlich doch schon etwas teurer – sonst würden wir ja nichts verdienen - an neue Firmen, die für die EDV-Ausrüstung anfangs noch nicht viel Geld ausgeben können, oder aber an Private. Wer auch immer halt gebrauchte Computer verwenden kann.


