Ihr wundert euch jetzt vielleicht, warum ich so brutal zu dem armen Jungen war. Ganz einfach – er war auf eine unangenehm aufdringliche Art in meine absolute Privatsphäre eingedrungen und bei mir zuhause aufgetaucht – zwar eingeladen, aber unter einem Vorwand. Und dann hatte er mein – vorübergehendes – Zuhause nicht wieder verlassen, als ich ihn darum bat.
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Wir plauderten zuerst bei einer Tasse Kaffee ein wenig, wobei ich Andreas nach seinen Vorlieben ausfragte. Wie viele Sklaven, fühlte er sich bemüßigt, mir zu versichern, er hätte keine Vorlieben, sondern ich dürfe mit ihm machen, was ich wollte.
Erfahrene Dominas wissen allerdings, was sie von solchen Sprüchen zu halten haben … Also fragte ich weiter, was er denn nicht so sehr gerne mögen würde.
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Ich will euch jetzt nicht mit Details vom Umbau des Lagerraums in der Boutique meiner Freundin Anke langweilen, aus dem später einmal ein SM Shop werden soll, oder mit dem Wirbel, in dem ich lebe, seit ich mich um passende Waren für diesen Shop kümmern muss, Outfits und BDSM Spielzeuge.
Bestimmt seid ihr sowieso viel mehr an meinem Privatleben interessiert.
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Beinahe schwungvoll legt er den Weg nach oben zurück, getragen von einer wilden Freude. Mittendrin reicht sie ihm kurz die Hand, die er dankbar ergreift.
Danach sieht sie Alexander an. “So, und jetzt du.”
Er wirft ihr einen erschrockenen Blick zu. Was hat sie nur vor?
Alexanders Gesichtsmuskeln treten scharf hervor. “Ich lasse mich von dir nicht mit einem Kunden auf die gleiche Stufe stellen. Ich bin dein Mann.”
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Am nächsten Tag, einem Sonntag, trifft er Alexander erneut, als er gemütlich ein Frühstück in einem Café einnimmt. Das gönnt er sich ab und zu sonntags, das Frühstücksbüfett hier, statt dem trostlosen Frühstück zuhause, das den Sonntag zum Alltag macht. Und da ist er wieder, Alexander. Fast fühlt er sich ein wenig verfolgt.
Er hat es beinahe befürchtet, und tatsächlich bringt Alexander sein Tablett zielsicher an seinen Tisch. Saft, Müsli, Milch und ein Apfel. Wie schrecklich gesund.
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Er hat kaum geschlafen in der Nacht, lange aufgewühlt wachgelegen, und doch fühlt er sich nicht im geringsten müde, als er zu einer Zeit aufsteht, die ihn sonst fast nie außerhalb des Bettes findet. Er hat einen ganz frühen Termin.
Eigentlich sollte er müde sein, doch er ist es nicht. Eine merkwürdig fiebrige Energie pulsiert durch seine Adern. Er muss lächeln, als das frischgebügelte, steife Hemd die erwartete Wirkung hat, ein Kribbeln hervorruft an seinen Brustwarzen.
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